Was ist Internal Family Systems (IFS)? Teile-Arbeit erklärt
Der innere Kritiker, der Aufschieber, der Fliehende... Schwartz' IFS-Modell liest den Kopf nicht als ein „Ich", sondern als innere Familie von Anteilen — alle mit schützender Absicht.
Internal Family Systems (IFS), entwickelt von Richard Schwartz, liest den Kopf nicht als ein einziges „Ich", sondern als innere Familie von Anteilen, die zusammenleben. Der innere Kritiker, der Aufschieber, der Menschen-Gefallende, der Aufbrausende — jeder ein eigener Anteil. Die Kernaussage des Modells ist radikal: kein Anteil ist böswillig. Selbst der zerstörerischste Anteil hat seine Rolle einst übernommen, um dich zu schützen.
Ein Beispiel: Der gnadenlose innere Kritiker ist eigentlich ein „Beschützer" — er versucht, dich vor Ablehnung zu bewahren, indem er dich kritisiert, bevor andere es können. Eine Strategie, die nicht mehr funktioniert, aber nicht feindselig — eine hilflose Art von Liebe. Ihn zum Schweigen bringen zu wollen steigert seinen Widerstand; ihn zu fragen, was er schützt, macht ihn weicher.
Im Zentrum von IFS steht das „Selbst" — das ruhige, neugierige, urteilsfreie Bewusstsein hinter den Anteilen. Das Ziel ist nicht, Anteile loszuwerden, sondern sie unter der Führung dieses Selbst zu harmonisieren.
Weiterlesen: [Abwehrmechanismen](/library/de/abwehrmechanismen)
In Arkhetia bleibt dieser Begriff keine Definition — er begegnet dir in deinen Sitzungen, gebunden an einen Moment deiner eigenen Geschichte.
Über ein Muster zu lesen ist eine Sache. Zu sehen, wo es dein eigenes Leben steuert, eine andere. Arkhetia arbeitet mit diesen Linsen — mit dir.
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