Was ist Burnout?
Keine extreme Müdigkeit, sondern eine Erschöpfung des Sinns — Maslachs drei Dimensionen, die Gratifikationskrise darunter, und warum Ruhe allein es nicht umkehrt.
Burnout ist nicht extreme Müdigkeit — Ruhe behebt Müdigkeit, und Ruhe behebt Burnout nicht. Maslach kartierte drei Dimensionen: Erschöpfung, Zynismus (eine graue Distanz zur Arbeit und zu den Menschen darin) und ein eingebrochenes Wirksamkeitsgefühl — „nichts, was ich hier tue, zählt“. Darunter sitzt oft, was Siegrist Gratifikationskrise nannte: ein Ungleichgewicht von Verausgabung und Belohnung — die Leistung bleibt hoch, während das, was zurückfließt — Anerkennung, Kontrolle, Sinn — immer dünner wird. Das Konto leert sich von beiden Seiten.
Das Alltagszeichen ist kein Zusammenbruch; es ist Flachheit. Die Lehrerin, die früher lange blieb, schaut jetzt auf die Uhr; der Pfleger erzählt von einer harten Schicht im Monoton. Das Sich-Kümmern ging zuerst — das ist die Signatur.
Die Feinheit: Burnout ist weniger eine Erschöpfung der Energie als eine Erschöpfung des Sinns — deshalb verschiebt ein Urlaub es, statt es zu beenden.
In Arkhetia bleibt dieser Begriff keine Definition — er begegnet dir in deinen Sitzungen, gebunden an einen Moment deiner eigenen Geschichte.
Über ein Muster zu lesen ist eine Sache. Zu sehen, wo es dein eigenes Leben steuert, eine andere. Arkhetia arbeitet mit diesen Linsen — mit dir.
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