Was ist das Hochstapler-Syndrom?
Das Gefühl, ein Betrüger zu sein, trotz aller Belege — Clance und Imes' „Impostor-Phänomen" und der Buchungsfehler, der das innere Kontobuch nie auf den neuesten Stand kommen lässt.
Das Hochstapler-Syndrom ist das hartnäckige Gefühl, ein Betrüger zu sein, der jeden Moment auffliegt — trotz einer Bilanz, die etwas anderes sagt. Pauline Clance und Suzanne Imes beschrieben es 1978 als „Impostor-Phänomen", zuerst bei außergewöhnlich erfolgreichen Frauen; Clance bereute später das Wort „Syndrom", denn es ist eine Erfahrung, keine Störung — und eine bemerkenswert verbreitete.
Sein Motor ist ein Buchungsfehler: Äußere Belege sammeln sich an, aber das innere Kontobuch wird nie aktualisiert. Eine Beförderung kommt und wird unter Glück, Timing, „die brauchten schnell jemanden" verbucht — während die identische Beförderung einer Kollegin ohne Zögern unter Verdienst abgelegt wird.
Die Feinheit: Das Gefühl ist kein Beweis. „Ich fühle mich wie ein Betrüger" sagt etwas über das Kontobuch, nicht über die Arbeit — und zu bemerken, wo das Kleinrechnen passiert, ist der Punkt, an dem das Kontobuch beginnt, sich zu korrigieren.
In Arkhetia bleibt dieser Begriff keine Definition — er begegnet dir in deinen Sitzungen, gebunden an einen Moment deiner eigenen Geschichte.
Über ein Muster zu lesen ist eine Sache. Zu sehen, wo es dein eigenes Leben steuert, eine andere. Arkhetia arbeitet mit diesen Linsen — mit dir.
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