Was ist die Sunk-Cost-Falle?
Bleiben, weil es schon so viel gekostet hat — der klassische Befund von Arkes und Blumer, und warum er Beziehungen und Laufbahnen regiert, nicht nur Geld. Eine kurze, präzise Definition.
Die Sunk-Cost-Falle — der Fehlschluss der versunkenen Kosten — besteht darin, etwas fortzusetzen für das, was es bereits gekostet hat, statt für das, was es von hier an bringt. Arkes und Blumer dokumentierten sie 1985: Menschen beenden Kurse, die sie hassen, sitzen Filme ab, die ihnen missfallen, finanzieren scheiternde Projekte weiter — weil Aufhören das Ausgegebene „verschwenden" würde. Aber das Ausgegebene ist so oder so unwiederbringlich; die einzige Frage, die die Zukunft noch beantwortet, lautet: Was bringt es von hier an?
Geld ist das Lehrbuchbeispiel; Leben sind das eigentliche. „Wir sind seit sieben Jahren zusammen" wird als Argument für das achte vorgebracht. Sieben Jahre in einem Beruf werden zum Grund für die zehnte Neuauflage desselben Unglücks.
Die Feinheit: Nicht jedes Durchhalten ist ein Fehlschluss — Verbindlichkeit durch eine harte Phase hindurch kann genau richtig sein. Verräterisch wird es, wenn die vergangenen Kosten der einzige Grund sind, der noch steht.
In Arkhetia bleibt dieser Begriff keine Definition — er begegnet dir in deinen Sitzungen, gebunden an einen Moment deiner eigenen Geschichte.
Über ein Muster zu lesen ist eine Sache. Zu sehen, wo es dein eigenes Leben steuert, eine andere. Arkhetia arbeitet mit diesen Linsen — mit dir.
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